Parks und Wildnis
Im Val di Fiemme gibt es pro Tourist 200 Bäume. Saubere Luft, Sauerstoff, körperliches und seelisches Wohlbefinden - das bedeutet es, in der Natur zu sein, am Fuße der imposanten Gipfel, die 2006 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden.
Die beiden Naturparks Paneveggio-Pale di San Martino und Monte Corno sind die Juwelen des Tals, Schatzkammern der Artenvielfalt, in denen sich atemberaubende Landschaften mit dem Röhren der Hirsche und dem Tanz der Auerhähne abwechseln, mit Felsen und Wildbächen, feurigen Sonnenuntergängen und Schluchten, die uns Seiten der Geschichte erzählen.
Die Bergkette Lagorai, einer der wildesten Gebirgszüge der Alpen, bietet Momente von heimlicher Intimität, in denen die Beziehung zwischen Mensch und Natur noch tief werden kann und Herz und Geist Zeit, Raum und Ruhe finden können.
Fiemme ohne Auto
Ein Ereignis, das inzwischen weit über die Grenzen des Tals hinaus bekannt ist. Die Staatsstraße 48, die die Ortschaften im Val di Fiemme miteinander verbindet, verwandelt sich in einen großen Fahrrad- und Fußgängerweg, der von Cavalese bis Predazzo die Möglichkeit bietet, an einer breit angelegten Veranstaltung mit Musik, Vorführungen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten für Groß und Klein teilzunehmen, sowie zahlreiche Verpflegungsstellen lokaler Erzeuger und Köche zu nutzen.
Das Tal holt Luft, atmet und lässt atmen, zwischen den Dörfern und Wäldern, den Liedern und dem Lachen derer, die sich dafür entscheiden, die Lebensqualität in den Vordergrund zu stellen.
Energie
Die Fernheizwerke in Cavalese und Predazzo verwenden die Abfälle der historischen Sägewerke der Region, um die Einwohner mit Warmwasser zu versorgen. Das Tal steigert seine Energieproduktion: In Ville di Fiemme steht zum Beispiel die größte öffentliche Photovoltaik-Freiflächenanlage Italiens. Die Dörfer des Tals wetteifern um innovative Lösungen, die in ihren unterschiedlichen lokalen Kontexten verwurzelt sind, vom Wasser bis zur Sonne und bis hin zur Biomasse aus Holzabfällen.