Im Val Canali, auf einer Höhe von 1.000 m, am Fuße der Pale di San Martino, liegt der Themenweg Le Muse Fedaie. Der Weg ist barrierefrei und ermöglicht eine angenehme Reise in die lokale Artenvielfalt.
Der Ausgangspunkt befindet sich neben dem Welsperger See, in dem sich die Pale di San Martino spiegeln, und ist direkt vom Parkplatz an der Straße des Val Canali zu erreichen.
Der Sentiero Marciò und der Sentiero sulla Forra del Travignolo in der Nähe des Besucherzentrums des Parks in Paneveggio sind auch für Menschen mit motorischen Behinderungen zugänglich. Bei Schnee- und Eisfreiheit sind sie für begleitete Rollstühle befahrbar.
Der Sentiero Marciò ist auch für Sehbehinderte zugänglich. Der gemütliche Rundgang von etwa einer Stunde führt in den berühmten Foresta dei Violini. Die Route ist mit Schautafeln ausgestattet und dank der in Braille beschrifteten Texttafeln können auch blinde oder sehbehinderte Menschen mehr über diese Ecke des Waldes erfahren.
Zusätzlich zu den Informationstafeln findest du kleine Kästen vor, in denen sich Zweige und Dolden der wichtigsten Arten befinden: Du kannst sie anfassen und daran riechen, was den Spaziergang zu einem sinnlichen Erlebnis macht. So wurden die verschiedenen Arten von Wurzeln und die unterirdischen Höhlen der im Wald des Parks lebenden Säugetiere auf großen Holzbrettern eingraviert.
Der Zugang zum Sentiero Marciò befindet sich beim Besucherzentrum Paneveggio und ist von den Parkplätzen aus einfach zu erreichen.
Radwege
Wenn du die Gegend hingegen auf Radwegen erkunden möchtest, kannst du bei Cicli Bettega in Mezzano im Valle di Primiero Fahrräder ausleihen, die für Menschen mit motorischen Einschränkungen geeignet sind: Tandem E-Twinny Plus und E-OPair. Beide sind elektrisch und eignen sich für Strecken mit geringen Steigungen wie den Primiero-Radweg, der von Cicli Bettega aus einfach zu erreichen ist. Wunderschön, entlang des Wildbachs, erreicht man so Fiera di Primiero und andere Ortsteile der Gemeinde Primiero-San Martino di Castrozza, mit Blick auf die Dörfer in der Ferne und – mit der Nase nach oben – auf die Pale di San Martino.