Von Alba nach Penìa, das letzte Almdorf am Fuße der Marmolada
Winterwandern
Von Alba nach Penìa, das letzte Almdorf am Fuße der Marmolada
Schritt für Schritt entlang alter Dorfwege, zwischen Scheunen und rustikalen Steinhäusern: von Alba nach Penìa, wo sich das Tal zum mächtigen Gran Vernel hin verengt und bäuerliche Tradition bis heute spürbar ist.
"Penìa, wo es nichts weiter gibt": Hier scheint das Tal zu enden und verengt sich unterhalb des Gran Vernel, einer mächtigen Bastion am Fuße der Marmolada. Oberhalb der Häuser erstrecken sich Weiden und Hänge, auf denen häufig Mufflons und Rehe zu sehen sind, und weiter oben liegen Lorenz und Vera, zwei der höchstgelegenen bewohnten Weiler im Trentino. Auf geologischen und vulkanischen Steilhängen entstanden, waren sie bis in die 2000er-Jahre nur zu Fuß erreichbar - ein Detail, das ihren abgeschiedenen und authentischen Charakter gut beschreibt. Penìa birgt zudem einen wahren Schatz: ein venezianisches, wassergetriebenes Sägewerk zur Holzverarbeitung, das einzige noch betriebene Sägewerk dieser Art im gesamten Fassatal - ein Juwel, das den Rhythmus der Vergangenheit spürbar macht.